Virtuelle Batterien

nur für Goldpartner

Energiespeicher sind ein “trending” Thema. Insbesondere, da ein immer grösserer Teil der Energie aus erneuerbaren Quellen bezogen wird. Erste Investoren installieren bereits Batterien in Neubauprojekten. Allerdings ist die Anschaffung von Gebäudebatterien – und bleibt in absehbarer Zukunft – kapitalintensiv und ökonomisch uninteressant. Was für Alternativen gibt es also heute für Bauherren, die selbst erzeugte Energie optimal zu nutzen?

Netto Nullenergie Häuser

Es ist keine Seltenheit mehr, wenn eine Liegenschaft über das gesamte Jahr betrachtet eine Netto Null Energiebilanz aufweist. Aber im Jahresverlauf schwankt Energieproduktion und -verbrauch teilweise erheblich. Moderne Gebäude nutzen deshalbt schon jetzt dynamisch ansteuerbare Geräte. Dazu zählen Wärmepumpen, Boiler und vermehrt auch E-Ladestationen. Damit dienen diese als Speicher von überschüssiger Energie. Dennoch bleibt oft ein Überschuss an erzeugter Energie zu gewissen Zeiten. Dies ist ein Problem für Prosumer, denn sie schöpfen nicht die volle Rendite aus ihren Solaranlagen ab.

Naheliegende Alternativen

Die naheliegende Lösung für Prosumer sind virtuelle Batterien. Diese machen den selbst produzierten Solarstrom über das gesamte Jahr verfügbar. Das zugrundeliegende Konzept ist simpel: Produziert eine Liegenschaft mehr Strom als sie zu einem bestimmten Zeitpunkt verbraucht, wird die überschüssige Strommenge in das Verteilnetz eingespeist. Die konkrete Menge wird dabei genau gemessen und später bei Bedarf wieder (zu einem bevorzugten Preis) bezogen.

Zukunftsvision

Die virtuelle Batterie hätte zudem die Möglichkeit, auf das brachliegende Potential von dynamisch ansteuerbaren Geräten in vielen Gebäuden zurückzugreifen. Heute werden die Produktionsschwankungen von den Reserven der Energieversorger abgefangen. Die Nutzung der lokal produzierten Energie an anderen Orten wird jedoch künftig eine neue Marktdynamik eröffnen in einem zunehmend von erneuerbaren Energien geprägten Marktumfeld.

Sonderrolle Elektromobilität

Insbesondere die Ladungen von Elektroautos sind prädestiniert um Angebotsspitzen abzufangen. Das smart-me Spin-off eCarUp hat bereits ein funktionales Lastmanagement implementiert und entwickelt mit Blick auf die zukünftige Energielandschaft Funktionen für ein dezentrales Netzmanagementfunktionen.

Virtuelle Batterien sind ein unverzichtbares Produkt für Prosumer

Bis zur Etablierung von massentauglichen Gebäudebatterien sind virtuelles Speicher die rentabelste numsetzbare Option, denn sie sind kostengünstiger und eliminieren die Risiken von physischen Speichern.

Visualisierung einer virtuellen Batterie eines Gebäudes mit eigener Energieproduktion, z.B. Solarpanels

Virtuelle Batterien für Energieversorger

Im Rahmen des smart-me Energiemanagement Systems können virtuelle Batterien unkompliziert angeboten werden.

Sind Sie ein Energieversorger und möchten Ihren Kunden virtuelle Batterien anbieten? Kontaktieren Sie uns für ein persönliches Informationsgespräch!